Erster Band der Otori-Saga

Zu allererst: Dieses Cover ist der absolute Knaller. Leider sieht er auf meinem Buchbild nicht so schön aus wie in echt. Da kommt das Coverbild vom Verlag dem schon viel näher. Ich wusste nicht zu 100% worauf ich mich bei diesem Klopper an Buch einlasse. Ich fand es absolut spannend mir mal ein in der Art angehauchtes Buch durchzulesen und hoffte natürlich, dass es mir gefallen würde, wenn ich mir schon über 500 Seiten damit antat.

So viele Personen

Ich öffnete das Buch und dachte mir, ach du heilige! Es war eine Namensliste von Personen sowie Schwertern, Bögen, Orten wie Städte und Wäldern, aber auch andere wichtige Aufenthaltsorte. Schon das schreckte mich so ab und leider floss das auch in die Geschichte mit ein, denn ich kann mir bis jetzt maximal vier bis acht Namen merken, die wirklich wichtig waren. Einige andere wichtigen Personen oder auch Orte, an denen sich diese wichtigen Personen befanden, waren für mich vergessen. Ich denke es wäre einfacher für mich gewesen, wenn ich diese hätte noch gewusst, aber ich bin ja auch so durchgekommenn.

Die längste Geschichte

Die Geschichte war für mich mitunter einer der längsten und zähesten, die ich je gelesen habe. Gefühlt waren es über 30 Kapitel in einer Länge und Fülle an Namen. Wenn dann mal etwas passierte und nicht nur geredet wurde oder Namen „aufgezählt“ wurden, dann war das Buch für mich recht einfach zu lesen. Es ließ aber nicht auf sich warten, dass wieder geredet und Namen gesagt wurden, die wichtig waren für die Unterhaltung und ich absolut keine Lust hatte nachzuschauen wer das ist.

„Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln“ ist der erste Band der Otori-Saga und ich bin mir sicher, dass ich die Folgebände nicht lesen werde. Ich fand die Sprache und den Schreibstil zu anstrengend und langatmig, aber auch die Personen waren mir zu viel. Es ist einfach schade, wenn man irgendwas nicht richtig mitbekommt, weil man sich zu dem Namen nichts Wichtiges merken konnte. Zudem klingen viele Namen viel zu ähnlich, um eine eigene Persönlichkeit für sich selbst als Leser abzuspeichern. Ansonsten ist die Geschichte super und man kam gut hinterher. Und natürlich das Cover – einfach genial!

Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln“ (1)
Autor: Lian Hearn
Verlag: Sauerländer
592 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-7373-5466-0
Preis: 19,99€ [D]

Ihre ›Otori‹-Saga ist ein Welterfolg: Jetzt endlich erscheint ein neues Epos der Bestsellerautorin!
Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan über magische Fähigkeiten und besonderes Kampfgeschick. Als der alte Kaiser stirbt, gerät Shikanoko in die Fänge des Fürstabts, der alles daransetzt, die höchste Macht im Land – den Lotusthron – an sich zu reißen. Shikanoko muss fliehen und entkommt dabei mehr als einmal nur knapp dem Tod. Doch er muss unbedingt Aki finden, die Herbstprinzessin, die er liebt, und die ein großes Geheimnis verbirgt. Denn in ihrer Obhut befindet sich niemand anderes als der rechtmäßige Nachfolger für den legendären Lotusthron.
Mystisch und martialisch – der erste Teil des großen neuen Fantasy-Epos von Bestsellerautorin Lian Hearn, das dem ›Otori‹-Zyklus um nichts nachsteht: ebenso brachial, ebenso brillant!

  • Spannend 45%
  • Romantisch 35%
  • Fantastisch 90%
  • Düster 15%
  • Witzig 5%
  • Beängstigend 45%
  • Abenteuerlich 75%