4 Tipps für einen besseren Schlaf bei Rückenschmerzen | Gastartikel

4 Tipps für einen besseren Schlaf bei Rückenschmerzen | Gastartikel

Gastartikel von Gabriel Thomalla

Rückenschmerzen stören eigentlich immer. Vor dem Einschlafen sind sie aber besonders tückisch. Denn: Guter Schlaf ist sehr wichtig für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Im Schlaf erholt ich der Körper von den gewöhnlichen und besonderen Strapazen des Tages. Weil der Schlaf als Regenerationsphase so wichtig ist, reagiert der Körper bei Schlafmangel mit starken Signalen wie einem Brennen der Augen und Konzentrationsstörungen.

Bei Rückenschmerzen kommt es nun zu einem Konflikt: Die Schmerzsignale halten uns trotz der Müdigkeit wach. Das Gefühl, einfach keine angenehme Schlafposition zu finden, verstärkt die innere Unruhe zunehmend. Am nächsten Morgen sind wir durch schlechten Schlaf unproduktiv und geraten deshalb noch leichter unter Stress. Stress bedeutet Anspannung für unseren Körper, was die Rückenschmerzen weiter verstärkt. Ein Teufelskreis.

Wie Sarah aus ihrer eigenen Erfahrung zum Thema Einschlafprobleme bei Rückenschmerzen schon berichtet hat: Die Wahl der richtigen Matratze ist für ziemlich wichtig, um im Schlaf die stabilisierende Muskulatur Wirbelsäule bestmöglich zu entlasten.

Hier möchte vier weitere hilfreiche Tipps mit euch teilen, wie ihr gegen Rückenschmerzen und die damit verbundenen Schlafprobleme ankommen könnt.

1. Gönne dem Gehirn eine Pause

Es ist bekannt, dass visuelle Reize von Smartphone, TV und Computerbildschirmen kurz vor dem zu Bett gehen verhindern, dass unser Gehirn zur Ruhe kommen kann. Die letzte halbe Stunde bis Stunde vor dem Einschlafen solltest Du deshalb lieber nicht vor einem Bildschirm verbringen. Stattdessen bieten sich die folgenden Aktivitäten an.

2. Wandle innere Unruhe in positive Bewegungsenergie

Ein fünf- bis zehn-minütiges Rückentraining vor dem zu Bett gehen hat viele Vorteile, denn es lindert Rückenschmerzen nicht nur, sondern erleichtert auch das Einschlafen. Gezielte Übungen helfen dabei, die oft wenig entwickelten stabilisierenden Muskeln der Wirbelsäule wieder zu reaktivieren und zu stärken.

In den meisten Fällen ist das ein entscheidender Schritt, um die Beschwerden langfristig in den Griff zu bekommen. Auch wenn die Beschwerden nicht von heute auf morgen verschwinden, hilft Dir die Bewegung vor dem Einschlafen, sprichwörtlich Dampf abzulassen und die innere Unruhe nicht aufgestaut mit ins Bett zu nehmen.

3. Begegne dem „Einschlafstress“ mit Entspannung

Wenn Du schon seit ein paar Tagen oder noch länger mit Einschlafproblemen und Schmerzen zu kämpfen hast, ist der Vorgang des Einschlafens nicht mehr mit angenehmen Gefühlen verbunden. Vielleicht kennst Du den Gedanken „ich muss doch jetzt endlich schlafen“, doch es will und will einfach nicht klappen. So bedeutet das Einschlafproblem zusätzlichen Stress für unseren Geist und Anspannung für den Körper. Meditations- und Entspannungsübungen können Dir dabei helfen, die Gedanken nicht mehr so negativ zu bewerten und gezielten Einfluss auf die Entspannung Deines Körpers zu nehmen.

Ein Beispiel: Versuche Dich einmal bewusst auf Deinen Atem zu konzentrieren. Atmest Du schnell oder langsam? Tief oder flach? Versuche dann bewusst durch die Nase ein und den Mund wieder auszuatmen, ruhig und gleichmäßig. Zähle die Atemzüge von eins bis zehn (einatmen bei eins, ausatmen bei zwei) und fange dann wieder von vorne an.

4. Schlafe auf dem Rücken, nicht auf der Seite oder dem Bauch

Das hört sich vielleicht erstmal wenig intuitiv an: Warum solltest Du Dich auf den Rücken legen, wenn der Rücken schmerzt? Wenn Du viele Stunden am Tag im Sitzen verbringst, dann verkürzen sich die Bauch- und Brustmuskeln, wodurch die Muskeln im Rücken zunehmend unter Spannung stehen. In der Schlafposition wollen wir die Muskeln nicht noch weiter verkürzen, ganz im Gegenteil, wir wollen sie in ihre natürliche Länge zurück dehnen. Nach ein paar Wochen Eingewöhnungszeit wirst Du Dich schnell an die Rückenlage gewöhnen.

Fazit

Du bist Rückenschmerzen und Schlafproblemen nicht hilflos ausgeliefert! Mit den vier vorgestellten Tipps und ein wenig Disziplin kannst Du es schaffen, die Schmerzen zu lindern und besser ein- und erholsam durchzuschlafen.

Trotz Depressionen Ziele erreichen und motiviert bleiben?

Trotz Depressionen Ziele erreichen und motiviert bleiben?

Anzeige

Ich war ein glückliches Kind. Unbeschwert. Naiv. Glaubte daran, dass sich meine Eltern für immer gern haben und auch wenn alles andere um mich und meine Familie niedergebrannt werden würde, würden wir noch stehen. Aber so war das leider nicht, denn es ist etwas passiert und das wirkte sich auf mich aus. Mit 13 steckte ich tief in Depressionen drin und hatte eine Therapie bis ich 20/21 war. Zwischendurch kamen immer wieder Tiefen, die mich niederstreckten und in denen ich einen Anstupser brauchte. Einfach, um in die richtige Richtung weiterzugehen, die ich mir schon ausgemacht hatte.

Mut zum Weitermachen

Es musste in jedem Fall für mich weitergehen, denn auf einer Stelle zu stehen mag ich bis heute nicht. Es ist ein Graus zu wissen, dass man manchmal monate- sogar jahrelang stehen bleiben kann. Mir fehlt dazu aber oftmals eine Anleitung wie ich etwas zu tun habe, um dahinzukommen, wo ich hin möchte. Manchmal erzählte man mir Dinge fünfmal und jedes Mal wieder motivierte es mich aufs Neueste so dermaßen, dass ich dachte: „Diesen Tipp werde ich mir in jedem Fall merken“. Ich vergaß ihn. Immer wieder. Natürlich ist das schade, aber es ist doch wichtig, dass man wieder auf den richtigen Pfad kommt.

Depression? Mir doch egal!

Diese Aussage habe ich sicher lange Zeit nicht sagen können und ich möchte nur mich mit dieser Aussage meinen. Ich kann mich so gut selbst beeinflussen. Schon immer, aber früher hatte ich das Rezept nicht wie ich auf gewisse Stimmungstiefs reagieren soll. Ich habe mich immer beeinflussen lassen und mir gesagt, dass es so in Ordnung ist. Ist es aber nicht, das habe ich in meiner Therapie gelernt. Genau so kann ich mir mit richtigem Rezept ein Tief etwas weniger schlimm denken. Hier brauche ich dann immer diesen Geheimtipp, den ich gefühlt schon 100 Mal gehört habe, aber der mich immer wieder motiviert und zurück zum Ursprung bringt. Auf den Boden der Tatsache.

Programme, die Wünsche wahr machen

So oft fehlte mir im Leben die Kraft, die Lebensfreude aber vor allem die Motivation irgendwo heraus Kraft zu schöpfen und mir Lebensfreude zu machen. Das ging manchmal nicht. Mit den CDs und DVDs von „EML-Matrix 3.0 – Energie. Motivation. Lebensfreude“ konnte ich mir schon in den ersten Kapiteln wichtige Tipps und Gedanken herausschreiben. Einige Experten kommen dabei in den verschiedensten Kapiteln zu Wort und vermittelten mir viele gute und hilfreiche Tipps, die ich sogar mit meinen Vorhaben verbinden konnte. Ich konnte mich wieder an diesen „Geheimtipp“ erinnern und mir sagen: „So einfach kannst du beispielsweise wieder abnehmen“. Es ist eine Frage wie diese Programme aufgebaut sind, aber in jedem Fall kann ich für mich sprechen, dass es mir hilft. Es zeigt mir einen Lösungsweg und es zeigt mir, dass dieser Lösungsweg individuell für jeden einzelnen ist. Wenn man also will, kann man auch einen für sich angepassten Weg finden, der einen nicht nach einigen Tagen wieder straucheln lässt.

Was habe ich daraus gelernt?

Wichtige Wege, die einen Prozess mit sich selbst bedeuten, sollten zwar gut strukturiert sein, aber nicht geplant. Es ist nämlich wie mit einem Umzug. Irgendwo geht eben doch trotz allem Schutz irgendwas kaputt. Irgendwas geht schief oder wird nicht gleich so wie man es sich wünscht. Das ist nunmal so und darauf sollte man sich auch einlassen.

  • ein langer Weg sollte in kleine Abschnitte geteilt werden
  • er sollte terminiert sein, bedeutet dass man gewisse Meilensteine in gewisser Zeit sich setzen sollte
  • muss messbar sein
  • sollte attraktiv sein, was habe ich davon?
  • der Weg sollte realistisch sein; Ich will aufhören zu rauchen (nicht so gut) – ich möchte in den nächsten 5 Monaten 5 Zigaretten am Tag weniger rauchen (besser)

Ein wirklich toller Weg sich nicht diesen riesigen Berg an Last anzutun, sondern diesen Berg in kleine Häufchen zu zerteilen um am Ende den riesigen Berg sehen zu können, den man geschafft hat. Meine Depressionen werden nie ganz weg sein, aber ich wüsste auch nicht bei wem das jemals funktioniert hat. Ich finde aber einen Weg um mir immer wieder klar zu machen, dass der Weg, den ich gerade gehe, der richtige ist. Er macht Spaß, Herausforderungen und Neues.

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung.
Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos:
www.trusted-blogs.com/werbekennzeichnung

Gärtnern macht mich glücklich

Gärtnern macht mich glücklich

Gärtnern macht Spaß

Ich liebe die Natur. Mit all ihrer Pracht und all den Blüten und Pflänzchen, die jeden Frühling neu gedeihen. Es ist einfach nur unfassbar klasse, dass wir Menschen uns auch zur Natur hingezogen fühlen und sie nicht nur mit Abgasen schaden wollen, sondern sie auch in unserem Garten/Balkon/wo auch immer groß ziehen und blühen/gedeihen sehen wollen.

Das eigene Beet bepflanzen

Mein Freund hat bei seinen Eltern ein eigenes kleines Beet bekommen, das er nun für sich zum Anpflanzen nutzen kann. Für mich natürlich so schön, denn ich habe bei meinen Eltern nur die Nordseite, sodass ich wenn dann nur meine Mutter fragen könnte, ob ich etwas auf dem Balkon pflanzen darf. Aber mein Freund lässt mich nun auch bei sich etwas pflanzen bzw wir ziehen sie zusammen groß, die Pflänzchen. Und ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass es mal solchen Spaß machen könnte.

Wo Pflanzen herbekommen?

Wir haben uns letztens bei Pflanzen Kölle, ein riesiges „Garten-Center“, aber auch Tierzubehör sowie Tiere anbietet, eingedeckt. Selbst Deko kann man dort finden, wobei ich mir gleich vom TOPP Verlag die Häkelanleitung und -wolle von Schakeline das Schaf gekauft habe. Ich habe mir Marrokanische Minze ausgesucht, das nun bei meinem Freund im Beet gedeihen soll und haben uns zusammen eine tolle Himbeersorte ausgesucht (ZEFA-III), die nun dieses Jahr im September Früchte tragen soll. Auch kamen Rosmarin sowie der Kap Knoblauch mit, der aussieht wie eine normale Pflanze, aber extrem nach Knoblauch schmeckt. Ich möchte nicht sagen wie sehr und lang ich danach aus dem Mund nach Knoblauch stank. *hust* 😀 Aber es ist sehr gut und intensiv und auch zu verwenden in Bouletten als „Gewürz“.

Ich bin also mal gespannt, ob und wie das alles wird und werde euch auf jeden Fall berichten wie es mit dem Garten weitergeht. Habt ihr einen eigenen Garten oder einen Balkon, auf dem ihr regelmäßig etwas anpflanzt? Kräuter? Blumen? Egal was? Oder habt ihr keinen grünen Daumen?

Eure Sarah

Mit Schlafen Rückenschmerzen verhindern

Mit Schlafen Rückenschmerzen verhindern

Hey ihr Lieben,

ich hatte in letzter Zeit wieder viele Probleme mit meinem Nacken und Rückenschmerzen, woraufhin ich auf das Thema kam wie ich denn schlafe und warum man da unbedingt drauf achten sollte. Auch Rückenschmerzen waren vor allem früher viel häufiger ein schlimmes Thema. Aber um einmal zum Anfang zu kommen wie ich darauf kam überhaupt erst einmal darüber nachzudenken. Es ist der 28. Februar 2005 und es liegt Schnee. Ja, naja, es war mein erster Unfall bei dem ich mir nicht „nur“ eine nervige Verstauchung zuzog. Nein, ich hatte mir meinen 11. und 12. Wirbel angebrochen und hatte wie der Unfallchirurg sagte „Glück im Unglück“. Daher kommen auch die unnötigen vielen Kilos, die ich nun loswerden will. Aus der Zeit, in der ich mich kaum bis gar nicht bewegen durfte.

Schmerzen im Rücken – kaputt schlafen

Wusstet ihr, dass eine 15cm Matratze heutzutage für Kinder gedacht sind und gar nicht mehr für Erwachsene und trotzdem so viele auf einer solch dünnen Matratze schlafen und sich damit eigentlich nur kaputt schlafen? Nach dem Unfall habe ich nämlich darauf geachtet, dass mein Lattenrost gut für den Rücken ist und man diesen auch nach Härte verstellen kann. So wird ein guter Halt und Schlaf schon einmal grundlegend verändert. Nachdem also der Lattenrost da war, war die Matratze umso wichtiger. Ich hatte jahrelang einfache Rollmatratzen von 15cm Höhe vor meinem Unfall und nun um Rückenschmerzen zu vermeiden, schlafe ich im Moment auf einer Tonnentaschenfederkernmatratze mit einer Höhe von 26cm. Ich sage euch, dass das ein Segen ist. Ein Segen! Warum? Weil sie sich dem Rücken anpasst.

Nackenschmerzen – eine Qual

Was mein jetziges Problem ist: Mein Nacken ist ein einziges Wrack. Deswegen also auch die Blackroll aus dem vorherigen Beitrag. Ich hatte schon so viele Nackenkissen, die ein angenehmes Schlafen aber nie geben konnten. Das nervt mich bis heute, denn nach der Ausbildung als Mediengestalterin hatte ich andauernd Lendenwirbelschmerzen, also genau da wo mein Bruch ist. Nun habe ich Schmerzen im Nacken, muss andauernd zum Quaddeln zu meiner Hausärztin. Keine schöne Sache, vor allem wenn man es irgendwie verhindern könnte.

Ich bin also gespannt, ob die Blackroll etwas bei den Nackenschmerzen bringt und ob mir in nächster Zeit etwas Gutes in die Hände fällt, mit dem ich meine Nackenschmerzen verhindern kann. Habt ihr da Tipps oder sogar ein Nackenkissen, bei dem man nicht irgendwie das Gefühl hat 15cm höher zu liegen?

Liebe Grüße

Eure Sarah

Meine Matratze habe ich von QVC:

BODYFLEX 7-Zonen-Tonnen- Taschenfederkern- Matratze H. ca.26cm
BODYFLEX 7-Zonen-Tonnen- Taschenfederkern- Matratze Höhe ca. 26cm

Die Blackroll gibts hier (dies ist ein Affiliate-Link, bei dem du nicht mehr zahlst. Ich bekomme lediglich eine kleine Provision, wenn du sie kaufst):

Wiederholte Probleme lösen

Wiederholte Probleme lösen

Hey ihr Lieben,

wo ich gerade die Überschrift über Probleme lösen schreibe, fallen mir so einige Probleme ein. Dabei sind Probleme in meinem Leben meist Probleme, die sich immer wieder in ähnlicher Art und Weise wiederholen. So gut wie immer. Und vor allem, was diese Probleme einfach total fies anstellen: Sie werfen mich immer wieder aus meiner Bahn und legen mir einfach einen Stein hin, damit ich mir auch nochmal richtig weh tun muss. Egal! Jetzt müssen Lösungen her.

Sport machen = abnehmen

Fangen wir mal an, dass es jetzt im Moment das Problem gibt, dann meine Disziplin Sport zu machen irgendwo herumdümpelt und ich mich frage wann genau ich den richtigen Zeitpunkt finden kann, sie wieder herauszuholen. Soll ich dir was sagen, was du selbst schon weißt und gefühlt hundert Mal gelesen/gesagt bekommen hast? Niemals, wenn du auf den „richtigen Zeitpunkt“ wartest. Auch die richtige Liebe findest du nicht zu dem „richtigen Zeitpunkt“ und die Disziplin ist da eben nicht anders gepolt. Die Lösung zum Problem ist ganz einfach: Einfach machen. Anfangen. Jetzt. Nach der Arbeit. Vor der Arbeit. Am Wochenende.

Nackenschmerzen lösen mit Blackroll

Zweites Problem besteht darin, dass ich zwar durch meinen neuen Job keine Schmerzen mehr im Lendenwirbelbereich und andauernd Sehnscheidentzündungen habe, sondern nun Nacken- und Schulterschmerzen habe. Das Schöne ist, dass ich mich nun viel besser so hinfläzen kann wie ich das möchte, was die Lendenwirbel freut, aber der Nacken bleibt trotzdem unbewegt. Nicht gut. Lösung des Problems: Viele Nackenübungen, Sport für die Wirbelsäule/Nacken (Physiotherapie) und mein vielleicht neuer bester Freund. *Trommelwirbel* Die Blackroll. Ich habe sie mir bestellt und keine Ahnung, ob sie mir hilft. Dabei bin ich aber zuversichtlich.

Es gibt ja viele tolle Artikel zu Problemlösungen und verschiedenen Wegen wie man sich klarmachen kann wo das wirkliche Problem liegt. Ich habe einen tollen Artikel von Heike Thormann auf kreativesdenken.com gelesen, was viele Herangehensweisen aufzeigt wie man ein Problem lösen kann.

Habt ihr auch Probleme, die euch immer wieder ein Beinstellen und euch zum Straucheln bringen? Habt ihr langfristig dafür schon Lösungen gefunden oder seid dabei eine Lösung zu entwickeln? Ich freu mich auf eure Kommentare. 🙂

Eure Sarah

Jederzeit anfangen | Kolumne

Jederzeit anfangen | Kolumne

Hey ihr Lieben,

es ist wie ein Brief, den ich schreibe. Einfach, weil es mir zur Zeit schwer fällt klare Gedanken zu formulieren und sie dann hier aufzuschreiben. Zu wissen um welches „Kernthema“ es geht, müssten die Gedanken geordnet werden oder schon irgendwie in einer sinnvollen Reihenfolge sein. So ists aber nicht. Ich bin einfach so voller Gedanken und gleichzeitig weiß ich nicht über welches Thema ich hier schreiben soll. Nun also einfach Mist aufschreiben? Nö. Ich glaube, dass alles was Mist ist irgendjemanden da draußen helfen kann. Vielleicht auch um zu merken, dass derjenige nicht allein ist mit seinen verwirrten Gedanken, die er versucht zu zähmen. Deswegen also der Post. Warum ich mich rechtfertige? Einfach so. Weil ich das für mich und meinen Gedanken brauche.

Mir ist in letzter Zeit immer mehr der Gedanke gekommen, dass es sich lohnt einfach anzufangen. Egal wann und es ist nie zu spät. Fast nie. Sagen wir so, in den allermeisten Fällen ist es einfach nie zu spät. Endlich wieder anfangen zu schreiben, wenn man glaubt, man sei in einem Kreativloch. Oder so. Ich habe aufgehört mit Sport seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin. Ja gut, er kann nicht dafür. Nebenbei kam auch noch die Abschlussprüfung zur Mediengestalterin, meine wie ich finde beschissene Ausbildung (natürlich neben der Abschlussprüfung) und dem neuen Job. Das sind nur die großen Dinge, die da mitmischen und mir die Disziplin einfach entrissen haben. Naja, ich sag mal so, es ist immer wichtig sich auf die wichtigen Dinge des Lebens zu fokussieren und damals waren das eben die vier großen Gebiete.

Jetzt sitz ich also hier mit nassen Haaren, mein Schreibtisch sieht aus wie sonstwas und das Fenster ist offen. Und ich habe das Gefühl, dass ich einfach mal sagen muss, dass jeder soweit alles anfangen kann. Von Neuem. Zum ersten Mal. Zum zwanzigsten Mal. Immer wieder. Nicht rauchen oder sowas, Sport machen und wieder einmal nicht so viel Scheißzeug in sich hineinfressen. Kein Wunder, dass man da wieder zunimmt. Meine 20 Kilogramm weniger sind auch mal gewesen. 10kg wieder drauf, dafür halte ich nun noch die -10kg worauf ich echt stolz bin. Ist ja nicht so, dass mein Essverhalten immer das Beste war, aber ich merke, dass ich richtig esse, wenn ich nicht zunehme. Jetzt fehlt nur noch Bewegung, Bewegung und … Bewegung!

Ihr merkt schon, dass meine Gedanken im Moment sich die meiste Zeit um das Anfangen vom Schreiben auf dem Blog drehen und vor allem mein Gewicht weiterhin zu reduzieren. Ein Teufelskreis, wenn du erstmal mit einem Leben klarkommen musst, in dem du in deinem Job wirklich Verantwortung trägst. Nicht nur für dich, sondern auch für deine Firma. Auch Verantwortung, dass man sich selbst nicht vergisst. Dass man unbedingt beim Freund sein möchte, aber auch irgendwann merkt, dass einem die Ruhe fehlt. Dieses Auf und Ab macht mich manchmal wahnsinnig, sodass ich gar nicht weiß wie ich das händeln soll. Sowas wie Entspannung gönn ich mir oftmals gar nicht mehr, weil ich keine Ruhe im Kopf finde. Also immer wieder daran erinnern wie man genau entspannt. Also einfach mal anfangen mit allem. Stück für Stück. Was einem viel bedeutet. Einfach nur anfangen.

Eure Sarah

PS.: Das Bild haben mein Freund und ich im Britzer Garten gemacht. 🙂