Inspirationsquelle

Letztens las ich auf dem Blog Tasmetu von Tasmin, dass sie sich nicht für einen Weg entscheiden kann. Weil sie es muss? Weil es ihr gesagt wird? Weil „man das so macht“ und man „sonst niemals erfolgreich“ sein wird? – Nein, weil sie so ist und das auch gut so ist. Mehr zu ihrem Beitrag „Von allem zu viel“ gibts natürlich auf ihrem Blog.

Alles wird zu viel

Ich habe vor allem zu viele Gedanken. Zu viele Gedanken kreisen um alle Themen der Welt. Ich denke mir, dass ich unbedingt daran denken muss für die Arbeit noch einige Rechnungen fertig zu machen. Und was passiert? Ich vergesse es. Es fällt mir am späten Abend zu Hause ein, während ich gerade dabei bin mit meinen Eltern zu essen. Mir fällt kurz vorm Schlafen gehen ein, dass noch irgendwo im Zimmer ein Licht brennt.

Ablenkung

Ich lasse mich zu schnell ablenken, lasse die Gedanken einfach kommen, vergesse wichtige Informationen und Vorhaben schnell. Und das ist einfach nicht gut. Weswegen unbedingt ein Plan hermuss. Eine Lösung. Ein lösender Gedanke, der nicht sofort alles vergessen lässt, sondern mich erinnert. Eine Erinnerungsstütze, etwas vorzuhaben oder tun zu wollen. Nicht nur mein Notizbuch, das da ist, wenn meine Gedanken mich übermannen, wenn die Gedanken mich wieder runtermachen und mich als Versager zurücklassen.

In Vergessenheit geraten

Genau das habe ich von allem zu viel, da ich pausenlos daran denke, dass ich heute zur Arbeit gegangen bin und meinen Job gut machen möchte. Mir reicht die Zeit einfach schon fast nicht mehr daran Gedanken zu haben, dass ich meine Freunde treffen oder wenigstens über Telefon hören möchte. Mir reicht die Zeit nicht mehr, wenn ich daran denke, dass ich mal vor 6 Monaten Sport gemacht habe und damit erfolgreich 20 Kilogramm abgenommen habe. Selbst das tue ich nicht mehr, weil ich einfach mit der Organisation meiner Gedanken und demnach zu handeln nicht klarkomme. Und das sind gerade mal nur zwei Beispiele von vielen.

Wirrwarr – Gemeinsamkeit

Es ist ein einziges Wirrwarr, dem ich scheinbar nicht entkomme und auch nicht gerecht werden kann ohne einen Plan. Und trotz allem haben Tasmins Beitrag und mein Kommentar dazu etwas gemeinsam: Es ist einfach zu viel und trotzdem ist es gut sagen zu können: Hey, dann weiß ich wenigstens, dass ich all das habe. Ich habe Freunde, Familie, Haustiere, einen wunderbaren Freund und einen wirklich abwechslungsreichen Job. Es ist einfach nur unkoordiniert und muss in Reih und Glied gebracht werden. Genauso empfinde ich Tasmins Fähigkeit sich für all diese Sachen zu begeistern und darüber Bescheid zu wissen einfach nur toll.

Danke an Tasmin für die Inspiration für diesen Beitrag.