Von Wolfgang und Heike Hohlbein habe ich schon so einiges im Bloggeruniversum gehört, weswegen ich nach ewigen Jahren endlich mal etwas von den beiden lesen musste. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch als Goodie zu mir fand. Sicher weiß ich das aber nicht mehr.

Geheimnisse der Personen

Laurin und Didi sind die beiden Hauptpersonen dieses Buches, obwohl die Hohlbeins anfangs klarmachten, dass es Laurin wäre (ich mein, durch den Titel und so, nech?). Didi spielt eine große Rolle und ist als eine Art Gefährte von Laurin zu Anfang unfassbar wichtig. Er wird aber im Laufe des Buches durch die Geheimnisse des Berges und seine Entwicklung als alleinstehende Person immer wichtiger. Laurin dagegen ist im ganzen Buch immer wieder mal die Verplante und mal die Organisierte, wobei sich aber Didi und Laurin abwechseln.

Besondere Situation

Wenn man gerade eine Bergwerksbesichtigung macht und sich im nächsten Moment mit Didi und Laurin in einer ganz anderen Welt wiederfindet, fragt man sich was so anders an dieser Welt ist. In dieser Welt gibt es keine richtige Sonne, sondern das Abenteuer findet in einer gefühlt riesigen Höhle, in der ganz oben durch Sonnenblumenfelder die Sonne „scheint“. Diese Welt ist auch durch ihre Zwerge und andere Geschöpfe wie Sirenen, die wir durch andere Geschichten kennen, geprägt. Die einen Geschöpfe sind gefährlicher als die anderen, aber in jedem Fall wunderbare Figuren, die die Geschichte abwechslungsreich machen.

Diese Geschichte war ein Auf und Ab, dadurch dass Didi und Laurin gut durch das Buch kamen, aber es hin und wieder zu Situationen kam, in denen man kaum durch die Geschichte „Laurin“ der Hohlbeins kam. Das Buch ist in jedem Fall „phantastisch“ und sollte bei jedem, der Märchen und Fantasy mag, eine Chance kriegen.

Rezension Laurin von Wolfgang Hohlbein und Heike Hohlbein

„Laurin“
Autor: Wolfgang Hohlbein und Heike Hohlbein
Verlag: Ueberreuter
400 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-7641-7058-5
Preis: 16,95€ [D]

Bei einem heftigen Erdbeben im alten Bergwerk werden Laurin und Dietrich vom Rest der Ausflugsgruppe getrennt und in einem Gang verschüttet, Geröll und Schutt machen den Rückweg binnen Sekunden unmöglich. Auf der Suche nach einem Ausgang geraten die Jugendlichen immer tiefer in die Eingeweide des Bergs. Alsbald entdecken sie merkwürdig leuchtende Steine, einen unterirdischen See und, tief im Bergesinneren, eine Stadt, in der Zwerge wie Sklaven gehalten werden. Rettung ist weit und breit nicht in Sicht. Doch seitdem sie die leuchtenden Steine berührt hat, geht eine seltsame Verwandlung mit Laurin vor. Sie entwickelt ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten, weckt versteinerte und vertrocknete Pflanzen, bringt Leben und Farbe in die unterirdische Welt. Bald zeigt sich: Die abenteuerliche Reise durch die märchenhafte, bedrohliche Welt führt zu dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft …