Ich mach mir eigentlich immer mal wieder mehr oder weniger darüber Gedanken, was ich an meinem Blog verbessern kann. Verbessern bedeutet in diesem Sinne, was ich ausbauen kann und was ich einfach weglassen sollte. Oder eben verändern. Dabei fallen mir halt immer meine Artikelbilder ein, das Menü, die Sidebar und auch bei den Rezensionen der Aufbau ein. Auch die Bewertung!

Vor einiger Zeit habe ich meine Grafiken zu „Meine Meinung“ und „Fazit“ neu gemacht, da es einfach eher mein Stil ist. Ich habe darüber nachgedacht, ob ich nicht auch meine Bewertung der Herzen ein neues Antlitz schenken soll, aber irgendwas ließ mich innehalten. Aber was?

Herzchenbewertung?

Es war einfach der Gedanke daran, dass ein Buch für mich, nachdem ich es zugeklappt ist, nicht in Herzkategorien eingeteilt wird. Entweder ich finds nicht gut, ich mag es total oder es ist ein Zwischending. Mehr gibts da einfach nicht. Klar muss ich auf Amazon oder auf anderen Portalen meine Bewertung in Sternen angeben, aber das krieg ich dann auch schon hin. Für die Menschen, die sich auf meinem Blog meine Meinung durchlesen, wollen wissen ob ichs denn mag oder nicht.

Mir ist zwischenzeitlich immer wieder aufgefallen, dass ich hier nicht in der Schule bin und irgendwas „richtig“ analysieren muss. Das hier ist meine Meinung und sollte dementsprechend auch aussehen. Dabei geht es doch gar nicht darum wie mir das Cover gefällt oder wie das Buch aufgebaut ist oder oder oder. Es geht für mich um den Inhalt – Was war besonders? Wie unterscheidet es sich zu anderen Büchern? DAS ist für mich wichtig, dass meine Leser das erfahren.

Ausführlichkeit in Rezensionen

Als ich mich vor einiger Zeit mit der Autorin Alexa Hennig von Lange (Autorin von „Das Leben ist kein Ozean“) getroffen habe und dort auch einige Blogger waren, haben wir uns ganz kurz übers Rezensieren unterhalten. Da meinte eine doch ernsthaft

„Ja also warum sollten Leute Anerkennung vom Verlag bekommen, wenn sie gerade mal 3 Sätze schreiben?!“

Das hat mich irgendwie tierisch zum Nachdenken gebracht, denn ich habe früher immer so bewertet:

  • Cover
  • Personen
  • Schreibstil

Irgendwann veränderte sich meine Art zu rezensieren und ich habe angefangen die wichtigen Dinge aufzuzählen und vorher noch einmal zu erzählen, was in dem Buch passierte. Brauch ich das denn wirklich?

Eigentlich nicht.

Falls sich jetzt Leute wundern, warum da dann nur noch so winzige Rezensionen sind und warum sich all das verschoben hat, was sich noch verschieben muss oder schon hat, dann sag ich euch:

Kein Mensch brauch eine Nacherzählung innerhalb von Rezensionen, denn dann brauch ich das Buch ja auch gleich nicht mehr lesen. Ich empfinde es als wichtig die Besonderheiten des Buches herauszukramen, gut in Worte zu verpacken und sie an euch zu vermitteln.


Wie findet ihr es wie meine Rezensionen sich seit den letzten ca. 4-6 Rezensionen verändert hat? (von den Bewertungsbildchen und dem Aufbau)