[Rezension] Memory Game – Erinnern ist tödlich von Felicia Yap

[Rezension] Memory Game – Erinnern ist tödlich von Felicia Yap

Es gibt Menschen, die sich nur an einen Tag erinnern können (Monos) und welche, die sich an zwei Tage erinnern können (Duos). So lernen sich Claire und Mark kennen und lieben. Nur leider sind sie aufgrund von ziemlich kuriosen Zufällen zueinandergekommen.

Die Geschichte fängt wirklich gut an und vor allem feier ich die Idee von Felicia Yap, dass sie Menschen mit einem längeren und kürzeren Erinnerungsvermögen in eine Geschichte bringt. Dass es dann auch noch ein Thriller ist und nicht nur eine Dystopie, ist unglaublich cool. Es ist interessant wie sie Fakten nennt, aber auch einiges so in ihrer Welt zusammenspinnt, dass es richtig unterhaltsam ist.

Mark und Claire sind beide so wundervolle Protagonisten in ihrer Welt, vor allem dass der Klappentext wirklich nur vom Nötigsten beschreibt, ist von Vorteil. Dass es in ihrer Welt mehr gibt als nur erinnern und dass es Menschen gibt mit einem besonderen Vermögen, hat Yap gut gemacht.

Mir hat das Buch echt Spaß gemacht zu lesen, vor allem weil mir die Idee ziemlich gut gefallen hat mit dem Ein-Tags-Gedächtnis und Zwei-Tags-Gedächtnis. Felicia Yap hat hier einen ziemlich guten Thriller geschrieben, der durch die Besonderheit des Erinnerungsvermögen einzigartig gemacht wurde. Durch die Besonderheit wird auch das mitfiebern und -rätseln interessanter und aufregender.

Rezension Das Reich der sieben Höfe von Sarah J. Maas

Memory Game – Erinnern ist tödlich
Autor: Felicia Yap
Verlag: Penhaligon
448 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-7645-3182-9
Preis: 14,99€ [D]

Wie findet man einen Mörder in einer Welt, in der es keine Erinnerungen gibt?

In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?

  • Spannend 65%
  • Romantisch 20%
  • Fantastisch 0%
  • Düster 10%
  • Witzig 5%
  • Beängstigend 20%
  • Abenteuerlich 10%
[Rezension] Laurin von Wolfgang und Heike Hohlbein

[Rezension] Laurin von Wolfgang und Heike Hohlbein

Von Wolfgang und Heike Hohlbein habe ich schon so einiges im Bloggeruniversum gehört, weswegen ich nach ewigen Jahren endlich mal etwas von den beiden lesen musste. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch als Goodie zu mir fand. Sicher weiß ich das aber nicht mehr.

Geheimnisse der Personen

Laurin und Didi sind die beiden Hauptpersonen dieses Buches, obwohl die Hohlbeins anfangs klarmachten, dass es Laurin wäre (ich mein, durch den Titel und so, nech?). Didi spielt eine große Rolle und ist als eine Art Gefährte von Laurin zu Anfang unfassbar wichtig. Er wird aber im Laufe des Buches durch die Geheimnisse des Berges und seine Entwicklung als alleinstehende Person immer wichtiger. Laurin dagegen ist im ganzen Buch immer wieder mal die Verplante und mal die Organisierte, wobei sich aber Didi und Laurin abwechseln.

Besondere Situation

Wenn man gerade eine Bergwerksbesichtigung macht und sich im nächsten Moment mit Didi und Laurin in einer ganz anderen Welt wiederfindet, fragt man sich was so anders an dieser Welt ist. In dieser Welt gibt es keine richtige Sonne, sondern das Abenteuer findet in einer gefühlt riesigen Höhle, in der ganz oben durch Sonnenblumenfelder die Sonne „scheint“. Diese Welt ist auch durch ihre Zwerge und andere Geschöpfe wie Sirenen, die wir durch andere Geschichten kennen, geprägt. Die einen Geschöpfe sind gefährlicher als die anderen, aber in jedem Fall wunderbare Figuren, die die Geschichte abwechslungsreich machen.

Diese Geschichte war ein Auf und Ab, dadurch dass Didi und Laurin gut durch das Buch kamen, aber es hin und wieder zu Situationen kam, in denen man kaum durch die Geschichte „Laurin“ der Hohlbeins kam. Das Buch ist in jedem Fall „phantastisch“ und sollte bei jedem, der Märchen und Fantasy mag, eine Chance kriegen.

Rezension Laurin von Wolfgang Hohlbein und Heike Hohlbein

„Laurin“
Autor: Wolfgang Hohlbein und Heike Hohlbein
Verlag: Ueberreuter
400 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-7641-7058-5
Preis: 16,95€ [D]

Bei einem heftigen Erdbeben im alten Bergwerk werden Laurin und Dietrich vom Rest der Ausflugsgruppe getrennt und in einem Gang verschüttet, Geröll und Schutt machen den Rückweg binnen Sekunden unmöglich. Auf der Suche nach einem Ausgang geraten die Jugendlichen immer tiefer in die Eingeweide des Bergs. Alsbald entdecken sie merkwürdig leuchtende Steine, einen unterirdischen See und, tief im Bergesinneren, eine Stadt, in der Zwerge wie Sklaven gehalten werden. Rettung ist weit und breit nicht in Sicht. Doch seitdem sie die leuchtenden Steine berührt hat, geht eine seltsame Verwandlung mit Laurin vor. Sie entwickelt ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten, weckt versteinerte und vertrocknete Pflanzen, bringt Leben und Farbe in die unterirdische Welt. Bald zeigt sich: Die abenteuerliche Reise durch die märchenhafte, bedrohliche Welt führt zu dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft …

[Rezension] Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green

[Rezension] Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green

Ich weiß noch als ich in meiner schlechten Phase war, denn ich hatte Depressionen. Aza hat aber noch größere Probleme, denn sie hat zu ihren wirklich fiesen Gedanken, die mit Zwängen und anderen Zweifel an sich selbst zu tun haben.

Fiese Gedanken den ganzen Tag

Es ist ja nicht nur so, dass Menschen fiese Gedanken vor dem Zubettgehen haben. Aza, die Hauptperson dieses Buches hat diese Gedanken gefühlt dauerhaft. Sie hat ihren Vater verloren und durch ihre Zwänge, die sie schon immer hatte, fällt ihr das Leben entweder schwer oder noch schwerer. Sie ist in Behandlung, aber möchte die Tabletten nicht nehmen, da sie sich denkt „Warum sollen Tabletten mich zu dem machen, wer ich wirklich bin, wenn ich es selbst nicht einmal schaffe und nicht weiß wer ich überhaupt wirklich bin?“. Dieser Gedanke hat mich nachdenklich gemacht, denn ich glaube auch daran, dass Tabletten nicht unbedingt der erste Weg sein sollten.

Eigene Gefühle

Durch meine eigenen Erfahrungen mit Depressionen, in denen Tabletten niemals drin vorkamen, war ich gegen Tabletten eingestellt. Durch die eigene Entwicklung, in der ein wichtiger Mensch in meinem Leben nun Anti-Depressiva nehmen muss, habe ich durch diesen Menschen und das Buch ein Art Akzeptanz entwickelt. Auch zu verstehen, dass es nicht abhängig machen muss oder wie oft ich diese Anti-Depressiva-Leichen in meinem Leben gesehen habe. Es war wirklich erschreckend und wenn du dann weißt, dass ein wichtiger Mensch in deinem Leben auch diese „Dinger“ nehmen soll, die andere abhängig gemacht hat, hast du Angst dass dieser auch so endet. Aza hat in mir viele Gefühle der Akzeptanz, aber auch des Verständnisses hervorgerufen.

Geschichte von Aza

Aza trifft in der Geschichte auf einen alten Gefährten, bei dem sie damals schon Gefühle entwickelt hatte. Sie wird durch ihren Zwang, dass sie Angst hat davor C. Difficile zu kriegen oder andere böse Bakterien sie krank machen und dann sterben lassen, gebremst. Dabei ist ihre beste Freundin in dem Buch von John Green manchmal ihre größte Feindin und manchmal ihre beste Freundin. Denn wenn man krank ist und andere verstehen es nicht richtig und können es manchmal auch nicht „durchgehen“ lassen, was sich andere Menschen erlauben oder tun, dann kann derjenige, der dich am besten versteht, aufeinmal dein größter Feind werden. Es fühlt sich an als ob dieser Mensch dir immer etwas vorgemacht hat, dabei müssen beide Seiten verstehen wie der andere die Situation erlebt. So müssen der an Depressionen oder anders erkrankte Mensch und der „Angehörige“ ein Verständnis entwickeln, was Aza und ihre beste Freundin auch im Buch durchmachen.

Ich habe gelernt, dass jeder Mensch anders und individueller ist als vorher gedacht. Wie man „Krankheiten“ behandeln kann, kann bei jedem Menschen verschieden gut oder schlecht auf die ein oder andere Art funktionieren. So habe ich durch Aza gelernt, dass man dieses akzeptieren lernen sollte und auch kann, wenn man es nur will. Man sollte sich von der eigenen Angst niemals anderen in den Weg stellen, auch wenn ein gewisses Misstrauen wichtig gegenüber dem Leben und allen Inhalten ist. Deshalb ist dieses Buch ein absolutes Muss!

Rezension zu Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
Autor: John Green
Verlag: Hanser
288 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-446-25903-4
Preis: 20,00€ [D]

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

[Rezension] Die Legende von Shikanoko (1) von Lian Hearn

[Rezension] Die Legende von Shikanoko (1) von Lian Hearn

Erster Band der Otori-Saga

Zu allererst: Dieses Cover ist der absolute Knaller. Leider sieht er auf meinem Buchbild nicht so schön aus wie in echt. Da kommt das Coverbild vom Verlag dem schon viel näher. Ich wusste nicht zu 100% worauf ich mich bei diesem Klopper an Buch einlasse. Ich fand es absolut spannend mir mal ein in der Art angehauchtes Buch durchzulesen und hoffte natürlich, dass es mir gefallen würde, wenn ich mir schon über 500 Seiten damit antat.

So viele Personen

Ich öffnete das Buch und dachte mir, ach du heilige! Es war eine Namensliste von Personen sowie Schwertern, Bögen, Orten wie Städte und Wäldern, aber auch andere wichtige Aufenthaltsorte. Schon das schreckte mich so ab und leider floss das auch in die Geschichte mit ein, denn ich kann mir bis jetzt maximal vier bis acht Namen merken, die wirklich wichtig waren. Einige andere wichtigen Personen oder auch Orte, an denen sich diese wichtigen Personen befanden, waren für mich vergessen. Ich denke es wäre einfacher für mich gewesen, wenn ich diese hätte noch gewusst, aber ich bin ja auch so durchgekommenn.

Die längste Geschichte

Die Geschichte war für mich mitunter einer der längsten und zähesten, die ich je gelesen habe. Gefühlt waren es über 30 Kapitel in einer Länge und Fülle an Namen. Wenn dann mal etwas passierte und nicht nur geredet wurde oder Namen „aufgezählt“ wurden, dann war das Buch für mich recht einfach zu lesen. Es ließ aber nicht auf sich warten, dass wieder geredet und Namen gesagt wurden, die wichtig waren für die Unterhaltung und ich absolut keine Lust hatte nachzuschauen wer das ist.

„Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln“ ist der erste Band der Otori-Saga und ich bin mir sicher, dass ich die Folgebände nicht lesen werde. Ich fand die Sprache und den Schreibstil zu anstrengend und langatmig, aber auch die Personen waren mir zu viel. Es ist einfach schade, wenn man irgendwas nicht richtig mitbekommt, weil man sich zu dem Namen nichts Wichtiges merken konnte. Zudem klingen viele Namen viel zu ähnlich, um eine eigene Persönlichkeit für sich selbst als Leser abzuspeichern. Ansonsten ist die Geschichte super und man kam gut hinterher. Und natürlich das Cover – einfach genial!

Rezension zu Die Legende von Shikanoko - Herrscher der acht Inseln von Lian Hearn

Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln“ (1)
Autor: Lian Hearn
Verlag: Sauerländer
592 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-7373-5466-0
Preis: 19,99€ [D]

Ihre ›Otori‹-Saga ist ein Welterfolg: Jetzt endlich erscheint ein neues Epos der Bestsellerautorin!
Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan über magische Fähigkeiten und besonderes Kampfgeschick. Als der alte Kaiser stirbt, gerät Shikanoko in die Fänge des Fürstabts, der alles daransetzt, die höchste Macht im Land – den Lotusthron – an sich zu reißen. Shikanoko muss fliehen und entkommt dabei mehr als einmal nur knapp dem Tod. Doch er muss unbedingt Aki finden, die Herbstprinzessin, die er liebt, und die ein großes Geheimnis verbirgt. Denn in ihrer Obhut befindet sich niemand anderes als der rechtmäßige Nachfolger für den legendären Lotusthron.
Mystisch und martialisch – der erste Teil des großen neuen Fantasy-Epos von Bestsellerautorin Lian Hearn, das dem ›Otori‹-Zyklus um nichts nachsteht: ebenso brachial, ebenso brillant!

  • Spannend 45%
  • Romantisch 35%
  • Fantastisch 90%
  • Düster 15%
  • Witzig 5%
  • Beängstigend 45%
  • Abenteuerlich 75%
[Rezension] Under Ground von S.L. Grey

[Rezension] Under Ground von S.L. Grey

Anfangs nicht so dramatisch

Das Buch fängt mit dem Grundgedanken an, dass ein Virus ausgebrochen ist, an dem die Menschen sterben. Einige Menschen, die genug Geld hatten oder anderweitig dazu kamen den Luxusbunker bezahlen zu können, sind in diesen geflohen um dort Sicherheit zu finden und vor allem auch überleben zu können, während dort draußen die reinste Katastrophe herrscht. Dabei lassen sich die Autoren Sarah Lotz und Louis Greenberg anfangs nicht so aus als ob man als Leser Angst haben müsste, dass jeder, den man auf der Reise in den Luxusbunker trifft, an dem Grippevirus erkrankt ist.

Anders als erwartet

Ich las den Klappentext und dachte mir, dass irgendein Mitbewohner erkrankt sein muss und alle langsam aber sicher auch erkranken und dem Tod entgegenkommen. Schade, dass das nicht der Fall war. So wäre die Geschichte wohl viel interessanter. Interessant war, dass die beiden Autoren sich dachten, dass man mal die Dummheit der Menschen und das Misstrauen als Grundbaustein nehmen sollte und daraus eine Geschichte bastelt. Hat mir aber nicht so gut gefallen und ich glaube, dass meine Erwartung sicher viel cooler geworden wäre.

Unterschiedlicher könnten sie nicht sein

Eine sehr gläubige Familie, das Kindermädchen, das gar nicht mit dabei sein sollte, Kinder verschiedenen Alters, die gefühlten Normalos und die Reichen, die unglücklich sind und sich zusaufen. Vor allem die Persönlichkeiten der Menschen machen dieses Buch zu dem, was es werden sollte. Dabei entwickeln sich einige Charaktere genau so wie es die Eltern oder Verwandten nicht wollten, was aber ein guter Bruch zu dem ist, was ich als Leser sonst von dieser Person gedacht hätte.

 

Leider hat mir das Buch nicht so arg gefallen, da ich mich doch sehr veräppelt gefühlt habe. Ich habe keine Geschichte bekommen, die annähernd dem entsprach, was ich erwartet habe. Ich hatte erwartet, dass das Grippevirus mit in den Luxusbunker durch einen Mitbewohner getragen wurde und wurde völlig enttäuscht, denn das war es absolut nicht. Dadurch, dass ich eben nicht bestätigt wurde – nicht mal annähernd – war es für mich trotzdem immer noch relativ gute Unterhaltung, da ich absolut keine Ahnung mehr hatte, was auf mich zukommt.

Rezension zu Under Ground von S.L. Grey

Under Ground
Autor: S.L. Grey
Verlag: Heyne
384 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-453-43810-1
Preis: 12,99€ [D]

Wie tief sitzt deine Angst?

Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.

  • Spannend 45%
  • Romantisch 5%
  • Fantastisch 0%
  • Düster 10%
  • Witzig 0%
  • Beängstigend 35%
  • Abenteuerlich 15%
[Rezension] Talon: Drachennacht von Julie Kagawa

[Rezension] Talon: Drachennacht von Julie Kagawa

Ausgangssituation von Ember

Nach den ersten zwei Bänden habe ich mich so auf den dritten von Talon gefreut, da ich unfassbar gern wissen wollte wie es mit Ember weitergeht, nachdem sie sich im zweiten Band von der Organisation Talon losgesagt hatte. Dabei ging das Liebesdreieck von Garrett und Riley auseinander, denn Garrett blieb zurück und hat sich von Ember abgewendet und Riley blieb bei Ember um weiterhin die Nester zu beschützen.

Garrett macht Entdeckungen

Was Garrett beim Allein sein und nicht erwischt werden von seiner eigenen Organisation dem Heiligen Georg herausfindet, so muss er schnell zu Ember und Riley. Einmalig wie Julie Kagawa wieder die Spannung aufgebaut hat. Dabei werden Geheimnisse gelüftet und die drei werden von beiden Organisationen gejagt. Dabei lernt man, dass man selbst seinen eigenen Leuten niemals vollends vertrauen kann, sondern immer ein wenig Misstrauen bewahren sollte.

Fieser Cliffhanger

Ein unfassbarer Kampf auf Leben und Tod und ich bin fast vom Glauben abgekommen als ich viele dieser wichtigen und genialen Zeilen gelesen habe. Die Figuren verändern sich so, dass Ember vom ruhigen und schüchternen, aber auch hin und wieder offenem Mädchen zu jemandem wird, der all die Morde und das Flüchten sich auf der Seele wiederspiegelt. Riley wird immer menschlicher, da er merkt, dass er sonst Ember niemals näherkommen wird. Ich dachte auch nicht, dass das Liebesdreieck im Endeffekt so enden würde wie es das tat. Der absolute Cliffhanger und ein unfassbares Ende wurde von Julie Kagawa gewählt.

Talon – Drachennacht hat Spaß gemacht zu lesen, da man bei fast 500 Seiten das Gefühl hat, man würde über 1500 lesen. Das ist der Grund warum ich die Talon-Reihe so mag. Man bekommt so viel von ihr zu lesen an Handlung und Veränderung, Spannung und Liebe, dass man am Ende des Buches den Moment erlebt, nicht wirklich am Ende angekommen zu sein. Dass da immer noch viel mehr sein muss. Ich freue mich auf den baldigen vierten Band und hoffe auf eine rasche Wendung und neue Erkenntnisse aus der Welt Talons.

Rezension Talon: Drachennacht von Julie Kagawa

Talon: Drachennacht“ (3)
Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne fliegt
480 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-453-26972-9
Preis: 16,99€ [D]

Weitere Rezensionen zu den vorherigen Teilen:

Auch wenn ihr dadurch größte Gefahr droht, hat sich das Drachenmädchen Ember endgültig von der mächtigen Organisation Talon losgesagt. Nun hat sie auch noch ihren wichtigsten Verbündeten verloren: Garret, den Georgsritter, der ihr Feind sein sollte, der sie aber liebt. Obwohl Ember tief für ihn empfindet, hat sie ihn doch von sich gestoßen. Zutiefst verletzt, reist Garret nach London. Dort entdeckt er ein schreckliches Geheimnis über den Georgsorden. Ein Geheimnis, das sie alle, Ritter wie Drachen, ins Verderben reißen könnte. Und er erfährt, dass Ember dabei ist, in eine tödliche Falle zu laufen. Er muss zurück zu ihr …

  • Spannend 75%
  • Romantisch 35%
  • Fantastisch 100%
  • Düster 20%
  • Witzig 15%
  • Beängstigend 30%
  • Abenteuerlich 85%