Wir sind heute bei dem vorletzten Beitrag zur Blogtour von „Wir sind nicht zu fassen“ von Kurt Dinan aus dem Magellan Verlag. Es ist übrigens sogar mein allererstes Buch aus dem Magellan Verlag, das ich lesen konnte. Bei der Blogtour kann man sogar etwas gewinnen, dafür müsst ihr alle Buchstaben des Lösungswortes von jedem Blog finden und aneinanderreihen. Viel Spaß bei meinem Thema zur Blogtour von „Wir sind nicht zu fassen“.

Gangsterregel Nr. #7: Immer Rache üben

Wikipedia sagt, dass Rache so definiert wird:

Vergeltung für eine (als böse empfundene) Tat.

Max und sein „Fake“-Chaos-Club werden am Anfang der Geschichte reingelegt, denn sie werden dabei erwischt wie sie sich ohne Erlaubnis auf dem Schulgelände befinden. Dabei denken sie natürlich, dass es der Chaos Club war. Alle Mitglieder des Fake-Chaos-Clubs sind Leute, die in der Vergangenheit geärgert wurden. Sie wollen sich an den echten Chaos Club rächen, indem sie Aktionen planen, die diesen aus seiner Reserve lockt.

Das Negative an Rache ist, dass beispielsweise in der Geschichte von Kurt Dinan viele der Mitglieder blind vor Wut werden, blind vor Adrenalin und sie bis aufs Äußerste gehen. Die Aktionen werden immer gefährlicher und persönlicher, sodass der Hauptprotagonist Max anfängt nachdenklich zu werden. Hat Rache eine Grenze, die man nicht überschreiten soll? Oder kann man, wenn die Gründe vorhanden sind, bis aufs Äußerste gehen und Menschen in Gefahr bringen?

Dabei fragt man sich die ganze Zeit, wenn der Fake-Chaos-Club den echten aus der Reserve locken will, wie wollen sie das dann schaffen? Das Warum haben wir in dem Moment ja schon geklärt, aber wie kann man den so genialen Chaos Club reinelgen? Oder sogar ans Licht bringen, wer die Leute sind? Ganz einfach. Indem sie das Markenzeichen des echten Clubs annehmen und diesen „nachahmen“. Mit Aktionen, die so absurd und hin und wieder sogar ganz witzig sind. Sie verlieren auf Dauer ihren Charme nicht, aber kommen an ihre Grenzen.

Sollte man wirklich Grenzen überschreiten?

Nein! Ich finde, dass es im Buch ganz witzig rüberkam am Anfang und auch einige Aktionen am Ende, aber zwischendurch verliefen sich einige aus dem Fake-Chaos-Club in ihrer Rache, die sie verüben wollten. Man sollte schon darauf achten, dass eine Gruppe nicht zu sehr aus Gefühl handelt. Natürlich ist es fies hereingelegt zu werden, dennoch gibt es meiner Meinung nach Grenzen. Ich würde die Grenze wohl schon ganz am Anfang setzen, aber solang keiner verletzt wird oder anderweitig zu schaden kommt, kann man das für mich unter Streich spielen setzen. Ein Streich, der als Rache gelten soll. Widerspricht sich zwar irgendwie, aber der Grat ist einfach so schmal.

Gewinner oder Verlierer sein?

Beide Clubs sollten für mich nicht „gewinnen“. Das klingt so als ob sie sich gegenseitig auslöschen wollen. Jeder Club sollte daraus lernen, was er da tut. Manche Kinder so wie Max und seine Crew genauso wie der echte Chaos sollten aus ihrem Verhalten lernen, weswegen ich es in Ordnung finde, wenn sie sich „rächen“ wollen. Der eine oder andere Mensch muss die Erfahrung machen, was dabei rauskommt. Anders lernen es Menschen einfach nicht.

Gewinnspielfrage:

In was wurden Max und seine Crew hineingelockt – in eine …? (3. und 4. Buchstabe)

Die anderen Blogs zur Blogtour findet ihr hier: